Immobilien-Handelsfonds: Die wichtigsten Informationen im Überblick

Januar 25th, 2013

Immobilien-Handelsfonds zeichnen sich durch die vergleichsweise kurze Haltedauer der Immobilien in ihrem Bestand aus. Bei diesem Fondstyp kauft der Fondsmanager Immobilien mit der Zielsetzung, kurzfristige Marktunterschiede oder vorübergehende Besonderheiten einer Immobilie auszunutzen. Ein Objekt, dass sich gerade in einer schwierigen Vermietungsphase befindet, zum Beispiel weil gerade einer der Hauptmieter ausgezogen ist, kann bei dieser Strategie verhältnismäßig günstig gekauft und nach Stabilisierung der Vermietungslage gewinnbringend veräußert werden.

Diese Strategie verspricht überdurchschnittliche Gewinne in kurzen Zeiträumen, bietet jedoch auch hohe Risiken, denn sollte die Neuvermietung fehlschlagen oder mit unerwartet hohen Kosten verbunden sein, dann kann die Rendite schnell sinken oder gar ins negative umschwenken.

Um diese Risiken zu mindern liegt bei der Auswahl eines Fonds mit dieser Strategie besonderes Augenmerk auf der Qualität des Fondsmanagers. Ein erfahrener Manager, der bereits eine Vielzahl solcher Immobilientransaktionen abgeschlossen hat, ist eher wahrscheinlich, auch weiterhin auf diesem Gebiet erfolgreich zu sein als ein unerfahrenerer Manager. Die Immobilienfondsgesellschaft Fairvesta, zum Beispiel, kann auf eine lange Historie mit erfolgreichen Immobilien-Handelsfonds verweisen.

Ein weiterer wichtiger Faktor zur Minderung des oben beschriebenen Risikos ist die Diversifizierung. In einem umfangreichen Immobilienportfolio hat der potentielle Ausfall eines einzelnen Immobilienprojektes geringere Auswirkungen auf die Gesamtentwicklung des Portfolios als in einem Fonds, in dem sich nur wenige umzustrukturierende Immobilien befinden. Das Risiko sollte dabei sowohl geographisch als auch nach Nutzungsart und nach momentaner Phase der Umstrukturierung diversifiziert sein. Die oben genannte fairvesta investiert in ihren Fonds in Immobilien beinahe aller Nutzungsarten und in allen Teilen Deutschlands. Zudem hat die Gesellschaft kürzlich ihre Expansion ins französische Ausland bekannt gegeben (http://fr.prweb.com/communiques/2012/8/prweb9733901.htm).

Ein weiterer Risikofaktor bei Immobilien-Handelsfonds ist der Fremdkapitalanteil im Fonds. Besonders bei Immobilienfonds, die sich auf die oben beschriebene und verhältnismäßig risikoreiche Investitionsstrategie spezialisieren ist ein geringer Fremdkapitalanteil von besonderer Bedeutung, denn die Einnahmen eines solchen Fonds können sehr stark schwanken. Hat der Fonds dann viel Fremdkapital aufgenommen und somit einen hohen Kapitaldienst, kann der Wert der Fondsanteile hier schnell und dramatisch sinken.

Immobilien-Handelsfonds nutzen zudem weitere Möglichkeiten des Erwerbs von Immobilien unter dem Marktwert, wie zum Beispiel bei Zwangsversteigerungen oder Bankenverwertungen.

Leave a Reply