Gewusst wie: gute Weine erkennen

März 10th, 2015

Auch bei manchen alltäglichen Dingen ist ein bisschen Fachwissen nötig, um sie perfekt zu handhaben. So sind etwa Speisen und Getränke ein Bereich, in dem man sich viele Kenntnisse aneignen kann, etwa wenn es um die Auswahl des passenden Weins für ein bestimmtes Essen geht. Es soll natürlich ein guter Tropfen sein. Nach welchen Kriterien sollte man sich aber eigentlich beim Kauf einer Weinflasche leiten lassen? Es gibt sehr moderne und ansprechende Etiketten, die einen ganz besonderen Geschmack erwarten lassen. Doch nicht immer hält der Wein das, was die Marketingfirma des entsprechenden Weingutes verspricht. Auch der Preis kann trügen. Also gilt, dass nicht immer der teuerste Wein der beste sein muss. Und auch eine günstige Flasche kann ein einmaliges Geschmackserlebnis sein. Auf was also kommt es an beim Weinkauf und welche Dinge sollte man bei der Auswahl miteinbeziehen? Woher weiß der Genießer, welche Sorte zu seinen Vorlieben passt?

Wein muss kritisch beurteilt werden

Oft sieht man Weinkenner mit dem Glas in der Hand, das sie vor dem Gesicht schwenken. Wenn der Wein dann dicklich am Glas herunterläuft und Kirchenfensterähnliche Spuren hinterlässt, dann wird der Tropfen oft als sehr gut bewertet. Dahinter steckt ein physikalisches Phänomen. Alkohol verdampft schneller als Glyzerin. Je mehr Glyzerin im Wein enthalten ist, desto mehr verändert sich die Flüssigkeit, die an der Glaswand herunterläuft. Je mehr Glyzerin, desto mehr Spuren an der Wand, desto begeisterter die Weinfans. Diese Tatsache nutzen schwarze Schafe der Weinherstellung und mischten mehr Glyzerin bei. Der Effekt ist also keinesfalls ein Qualitätsmerkmal. In Sachen Farbe muss der Käufer auch die Augen offen halten. Je länger ein Wein lagert, desto dunkler wird die Farbe. Ein Wein, der erst drei Jahre alt ist, aber eine sehr dunkle Tönung besitzt, der hat wahrscheinlich keine wirkliche Wertigkeit.

Der Wein muss schmecken

Auch der Geruch spielt beim Weinkauf eine wichtige Rolle. Man nennt ihn in der Terminologie Bouquet oder Bouquet oder in der Umgangssprache einfach “die Nase des Weines”. Wer mehr Fachbegriffe kennenlernen möchte, der kann das in jedem Weingut, wie zum Beispiel Fischer Wein (http://www.fischer-wein.de/weine/qualitaetsphilosophie.html). Von einem guten Duft lässt sich jeder Weintrinker gerne überzeugen. Aber aufgepasst, es gibt Weine, die nicht gut riechen, aber dafür besonders gut schmecken. Grundsätzlich gilt beim Wein, dass das gut ist, was schmeckt. Auch ein sehr günstiger Wein kann gut ankommen, weil er einen Geschmack besitzt, der gefällt. Deswegen sollte man vielleicht im Vorfeld einer Einladung einige Flaschen Wein kaufen und die selbst austesten. So kann dann bei den Freunden nichts mehr schief gehen und man weiß, woran man ist.

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