Viele wälzen sich nachts im Bett, weil sie schon wieder aufgewacht sind und nicht wieder einschlafen können. Schlaflosigkeit und Schlafstörungen sind leider weit verbreitet. Bevor Sie zur Schlaftablette greifen oder zum Arzt gehen, versuchen Sie es mit diesen Tipps.

Die richtige Matratze ist die Basis eines gesunden Schlafs

Sie verbringen täglich etwa 8 Stunden in Ihrem Bett, darum lohnt sich die Investition in eine erstklassige Matratze. Lassen Sie sich in einem Fachgeschäft beraten, damit Sie entsprechend Ihren Schlafgewohnheiten oder allfälligen Rückenproblemen die optimale Unterlage finden. Hier zu sparen und auf Schnäppchen zu setzen, ist die falsche Strategie.

Keine Smartphones und Bildschirme im Schlafzimmer

Der hohe Blaulichtanteil der Bildschirme von Handys, Tablets und Fernseher verhindert, dass der Körper das Schlafhormon Melatonin produziert. Vermeiden Sie es darum, ca. eine Stunde vor dem zu Bett gehen noch Ihren Facebook-Account zu checken oder sich auf Instagram einzuloggen.

Abends kein Alkohol und auf gesundes Essen achten

Auch (zu viel) Alkohol ist nicht förderlich für einen guten Schlaf, denn er verkürzt die Tiefschlafphase und lässt Sie schon früh aufwachen oder nicht durchschlafen. Die Schlafqualität fördern kann hingegen eine ausgewogene Ernährung. Abends sollte darauf verzichtet werden, schwer und deftig zu essen, denn dies kurbelt den Stoffwechsel an und überlasten den Magen. Das Völlegefühl lässt einem nicht gut schlafen. Greifen Sie stattdessen zu Gemüse oder zu Kirschen, die die Melatonin-Produktion ankurbeln.

Erst entspannen, dann schlafen

Fahren Sie schon vor dem Schlafengehen runter und versuchen Sie sich zu entspannen. So bauen Sie bereits Stress ab, was förderlich für einen guten Schlaf ist. Dabei helfen kleine Rituale wie zu meditieren, Kerzen anzuzünden, ein heisses Bad nehmen oder leise Entspannungsmusik zu hören. Hören Sie auf Ihren Körper, und gehen Sie erst dann schlafen, wenn Sie richtig müde sind. Ansonsten laufen Sie Gefahr, stundenlang wach zu liegen und sich hin und her zu wälzen. Gewöhnen Sie sich ausserdem an, immer um die gleiche Zeit ins Bett zu gehen, damit sich der Körper an einen Rhythmus gewöhnt.

Auf die richtige Zimmertemperatur achten

Überhitzte Schlafzimmer sind vor allem im Winter ein Problem. Drehen Sie die Heizung nie ganz auf, es schläft sich besser in einem zu kühlen als einem zu warmen Raum. Auch zu warmen Pyjamas können den Schlaf stören. Denn wenn der Organismus die Körpertemperatur selbst regulieren muss, schwitzt man automatisch weniger und wacht deutlich erholter auf. Es empfiehlt sich darum, in Unterwäsche zu schlafen.